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15. DURAVIT Erlebnislauf
Nächsten Samstag ist es wieder so weit. Es ist DURAVIT Erlebnislauf Zeit. Dieses Jahr feiern wir sogar Jubiläum. Der DEL geht in die 15. Runde. Auch bei der 15. Auflage des 60km Laufs hat sich nicht allzu viel geändert, das wesentliche Element der Veranstaltung bleibt die Gruppendynamik.
((C) Bernd Müller/Südwestfoto)
So beträgt das Tempo konstant 8-8,5 km/h und die Steilstück werden gewandert, so dass jeder der Teilnehmer am Ende der 60 km in Villingen ankommt.
Los geht’s dieses Mal in VS-Villingen bei den Stadtwerken in der Pforzheimerstraße 1 um 6:00 Uhr.
Aus organisatorischen Gründen ist der Start dieses Jahr an der Wolfacher GHS um 8:05 Uhr. Neben den kleinen Versorgungsstellen unterwegs, gibt es drei längere Pausen in Hornberg, am Windkapf und in Königsfeld.
Auch in diesem Jahr wird die Laufgruppe wieder von drei Mountainbikern des Biker Park Wolfach begleitet.
Die Siegesfeier findet dieses Jahr in der „Energiequelle“ der Stadtwerke Villingen satt.
Für mehr Informationen steht euch die von mir betreute Homepage der Bajus-Ausdauerschule unter www.bajus-ausdauerschule.de zur Verfügung.
Hier nun noch die offizielle Pressemitteilung, ich werde natürlich wie die letzten Jahre auch als Betreuer mit von der Partie sein.
Am Samstag den 20. März 2010 startet die 15. Auflage des Duravit-Erlebnislaufs.
Mittlerweile ist er durch 2 breitensportliche Läufe erweitert.
Der 7-km Wäschle-Lauf mit dem Ziel Jokelemühle in Kirnbach wird vor allem von 80 Teilnehmern der Förderschule Wolfach genutzt. Mit dabei sein werden auch einige Beschäftigte der Duravit AG aus Hornberg.
Das Gros der Duravit-Teilnehmer wird den 19-km Kettererlauf mit Ziel Strasserhof in Hornberg als Fitnesstest ins Frühjahr nutzen.
Ein kleiner Teil der Hornberger Firma wird die ganzen 60 km bestreiten.
Insgesamt werden über 200 Teilnehmer am Start sein. Nachmeldungen sind nicht möglich.
Gestartet wird um 8 Uhr an der Grund- und Hauptschule in Wolfach. Die Gruppe der 60-km-Läufer wird um ca. 17 Uhr am Villinger Riettor im Ziel sein.
Mittlerweile ist die Nachfrage nach Startplätzen so gewachsen, dass fast zeitgleich mit dem Erscheinen der Ausschreibung die Starterliste bereits voll war. 2010 hätte die doppelte Zahl an Startplätzen vergeben werden können. Besonders erfreulich ist, dass immer mehr Läufer aus der Region von diesem Angebot Gebrauch machen.
In den Anfangsjahren war die Suche nach der Ideallinie die Triebkraft der Kreativität der Organisatoren. Die ersten 5 Jahre war der Start am Bahnhof in Hausach. Dann befand man das mittelalterliche Ambiente von Wolfach als würdigere Alternative.
Es gab verschiedene Varianten über Moosenmättle / Fohrenbühl. Der Sturm Lothar erzwang einmal die Streckenwahl über Halbmeil. Ein paar Jahre war die Staude der östlichste Punkt der Strecke. Als der „Deutsche Jäger“ auf dem Windkapf sich als bessere Versorgungsvariante anbot, entstand die Idee, nach Tennenbronn-Bruck ins Bernecktal zu laufen. Anschließend erreicht man von dort das Glasbachtal, unterhalb von Buchenberg. 12 Jahre ging es dann von Königsfeld Richtung Obereschach ins Schwenninger Moos.
In den letzten 3 Jahren hat sich die Kreativität der historischen Erkundung dieses genialen Stückchen Schwarzwaldes zugewandt. Ein Ergebnis war, den Zieleinlauf nach Villingen zu legen. Sowohl Wolfach als auch Villingen mit ihrem mittelalterlichen Ambiente geben eine ganz besondere Atmosphäre. Beide Städte haben auch eine gemeinsame fürstenbergische Geschichte. In den vielen Recherchen, die die Organisatoren anstellten, kamen faszinierende Ergebnisse zutage. Die Dichte der Hinweise ist so groß, dass von einer prähistorischen Wegeverbindung zwischen Ortenau und der Baar ausgegangen werden kann. Dabei war das Schwanenbachtal die Ur-Strecke, bis der Reichenbach als flachere Variante „entdeckt“ wurde. Insbesondere die Begegnung mit dem Hornberger Wolfgang Neuss bereicherte die „Streckenerforschung“.
Eine besondere Rolle für die Veranstaltung spielt der Bergbau. Im geographisch heutigen Deutschland hat der Bergbau im Schwarzwald seine Wurzeln. Seine Bodenschätze wurden zur wichtigsten Triebkraft für Besiedelung und Industrialisierung.
Bei der Verwitterung von Granitgestein (in Hornberg besonders ausgeprägt) entsteht Kaolin, die sogenannte “weiße Erde”. Diese wurde im Porzellanerdebergwerk beim Karlsstein gewonnen. Im Verein mit vorhandener Wasserkraft und dem Holzreichtum des Schwarzwaldes war dies die Grundlage für einen Erlass aus dem Großherzoglichen Staatsministerium am 2. Mai 1817, dem Steuerobereinnehmer Georg Friedrich Horn die Genehmigung zum Betreiben einer keramischen Fabrik in Hornberg zu erteilen.
Daraus entwickelte sich im Laufe der Jahre das Unternehmen Duravit, das sich mit innovativen Designlösungen für das Bad heute international einen Namen gemacht hat und
weltweit über 5.300 Mitarbeiter beschäftigt und Namensgeber der Veranstaltung ist











